Die Geschichte der Pampers Windel

 

Hinter dem Konzept von Pampers Windeln steckt der amerikanische Chemie Ingenieur Victor Mills. Er war es Leid seine Enkel mit Stoffwindeln zu wickeln und so erfand er 1961 die Pampers, die 1973 in Deutschland eingeführt wurden und die es mittlerweile in 100 Ländern und vielen Varianten gibt.


Victor Mills, Jahrgang 1897, arbeitete beim Konzern Procter & Gamble. Bei seinen Enkeln erlebte er mit, wie stressig die Windel-Prozedur war. Deshalb machte er sich daran, eine Alternative zu den Stoffwindeln zu entwickeln. Die von Mills entworfenen ersten Wegwerfwindeln von Pampers kamen 1961 in den USA auf den Markt. Sie hatten eine einfache rechteckige Form und wurden mit Hilfe von Sicherheitsnadeln zusammen gehalten. Bis die ersten Pampers Windeln in Deutschland verkauft wurden, dauerte es zwölf Jahre. Das Saarland war im Jahr 1973 Testgebiet mit durchschlagendem Erfolg. Nicht nur die Eltern schätzten das neue Windelgefühl, das dem aufwändigen Abkochen und Waschen der benutzen Stoffwindeln ein Ende bereitete. Die Papierwindel ließ sich viel leichter anlegen und die Babys wurden nicht mehr so schnell wund. Dem hygienischen Aspekt stehen seit jeher die Müllberge entgegen, die die Wegwerfwindeln verursachen. Im Zuge der Weiterentwicklung des Produkts wurden seit 1980 die Zellstoff-Windeln erstmals mit elastischen Bündchen, sowohl am Bein als auch am Bauch versehen. Diese Bündchen garantierten den Auslaufschutz und boten dem Säugling einen besseren Sitz der Windel. Mitte der 1980er Jahre wurde die Passform nochmals optimiert; ein weiteres erfreuliches Novum der modifizierten Windel war, dass sich das Saugkissen der Pampers im Schritt nicht mehr zusammen knautschte. In den Folgejahren wurde die Aufnahmefähigkeit der Windel weiter erhöht und neben dem Zellstoff ein Superabsorber eingesetzt, der die Nässe noch besser aufnahm als früher.


Mit zu den größten Vorteilen der Pampers Windeln dürfte 1995 die Einführung der wieder verschließbaren Klettverschlüsse gehören. Diese vereinfachten den Eltern wesentlich die Handhabung der Windel. Inzwischen gibt es vom Marktführer sogar eine Schwimmwindel, die für das Spielen am Strand und das Plantschen im Wasser geeignet ist. Mit Beginn des neuen Jahrtausends brachte der US Produzent etliche neue, unterschiedliche Pampers Windeln auf den Markt, die auf jedes individuelle Lebensalter von Babys und Säuglingen zugeschnitten sind.

 

Statistiken zufolge wird ein Baby nahezu 5000 Mal gewickelt bis es trocken ist. Hinsichtlich der Ökobilanz gibt es keine großen Unterschiede zwischen Stoffwindeln und Einwegwindeln (Quelle: WDR3, 01.12.2009, Quarks und Co.). Während sich viele Eltern für die praktischen Einweg-Windeln entscheiden, gibt es nach wie vor auch Eltern, die den Stoffwindeln trotz der erhöhten Anschaffungskosten die Treue halten. Stoffwindeln sind die unhandlichere Variante, man sagt jedoch, dass Kinder mit Stoffwindeln früher sauber werden.


Papier Windeln aller Art wie auch Höschenwindeln gibt es in Drogeriemarkt-Ketten und in den Supermärkten.  Wer jedoch die Pakete nicht schleppen möchte, der bestellt die Windeln und Feuchttücher für die Baby Pflege im Internet oder per Abo. Last but not least deckt der Begriff „to pamper“ genau das ab, was die Pampers Windeln tun: sie verwöhnen und verhätscheln den Baby Popo.


Pampers Windeln sind heutzutage als Marktführer (Quelle: Wirtschaftswoche 01.12.2009) nicht mehr wegzudenken. Um sich beim Kauf die Schlepperei zu ersparen, kann man Windeln jetzt bei uns im Internet Shop ordern.